Herzlich willkommen

auf der Homepage der Ortsgruppe Sauerlach! Wir treffen uns monatlich, in der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat im vhs-Besprechungsraum (EG links) um 20.00 Uhr.

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BN,

im April sollte unsere diesjährige Jahreshauptversammlung stattfinden. Weil nicht absehbar ist, wie lange die derzeitige Krisenlage andauert, wollen wir keinen neuen Termin festsetzen, sondern auf diese Versammlung verzichten. Der Tätigkeitsbericht mit den Aktivitäten der Ortsgruppe seit der letzten Jahreshauptversammlung wurde bereits erstellt, Sie finden ihn auf unserer Website im Internet. Dort finden Sie auch Informationen über alle sonstigen Aktivitäten. Hoffen wir, dass wir alle die derzeitige Krise gut überstehen.
Wir grüßen Sie freundlich

Kora Albath
Vorsitzende der Ortsgruppe

Wir freuen uns über jeden Interessierten; schauen Sie doch einfach mal vorbei! Hier sind unsere nächsten Termine.

Die aktuellsten Informationen finden sie immer auf unserer Startseite. Die älteren Informationen bleiben auf Aktuelles stehen. Unsere Tätigkeitsberichte finden Sie unter
Aktuelles --> Tätigkeitsberichte.

Auch Informationen und Bilder aus zurückliegenden Jahren werden nach und nach auf unserer Webseite aufgenommen werden. Auf Dauer entsteht so ein runde, vollständige Dokumentation, und es wird deutlich, was der BN für die Gemeinde leistet. Stöbern Sie einfach mal! Vielen Dank für Ihren Besuch, und kommen Sie bald wieder!

10.2020: Laubbläser im Gegenlicht

Sieht doch schön aus, der Staubbläser im Gegenlicht, und das Laub ist ruckzuck weg. Was soll denn da schlecht sein an diesem praktischen Instrument. Es ist allerdings eine Eigenart mancher Errungenschaften unserer Zeit, dass man die peinlichen oder gar gefährlichen Auswirkungen nicht sieht. Aber heutzutage wird ja alles gemessen und geprüft, und da macht das Umweltbundesamt sehr unerfreuliche Feststellungen. Der Krach und die Abgase des Laubbläsers sind gar nicht das Hauptproblem, das Bedenkliche, ja Gefährliche ist der aufgewirbelte Feinstaub (Partikel, die kleiner sind als 10 Mikrometer), den vor allem derjenige einatmet, der das Gerät bedient. Die fiesesten Partikel werden da hochgwirbelt: Pilzkeime, Darmbakterien (etwa von Hundekot) etc. Am besten also arbeitet man mit Mund-Nasenschutz, das hat man ja jetzt. Oder noch besser, sagt das Umweltbundesamt, man nimmt wieder den guten alten Besen, damit wirbelt man nur ein Zehntel dieser bedenklichen Partikel auf, und die bleiben weitgehend in Bodennähe.

Unsere Monatsversammlung muss coronabedingt leider weiterhin ausfallen.

Text: Walter Doll, Foto: BN

09.2020: WWW: Wald-Wiesen-Weiher-Radweg

Der schönste 40-km Radweg von Sauerlach durch Dörfer, Felder und Wälder

(hier ist die Karte in Google-Maps zum Herunterladen)

Wir haben ihn WWW-Radweg  getauft - Wald-Wiesen-Weiher-Radweg -, weil er wunderschön durch Wiesen und Felder und durch viel Wald verläuft, vorbei an mehreren Weihern, in denen man im Sommer auch baden kann und durch mehr als ein Dutzend kleine abgelegene Dörfer mit vielen alten, denkmalgeschützten Häusern und Sehenswürdigkeiten. Länge: 40 km; Schwierigkeit: Mittel; Höhenunterschied insgesamt 313 m.

Der Weg verläuft überwiegend auf guten, trockenen Forst- und Feldwegen und auf kleinen Straßen mit wenig Verkehr. Für die 40 km lange Strecke benötigen "Normalradler" etwa 3 Stunden plus Pausen. Aber hier ist der Weg das Ziel, es kommt nicht auf hohe Geschwindigkeit an. Im Gegenteil: wer zu schnell vorbeisaust, übersieht das Wesentliche.

Sauerlach ist von München mit der S3 Richtung Holzkirchen leicht erreichbar. Wir starten nach Süden durch die Schützenstraße und verlassen Sauerlach linksseitig entlang der Bahnlinie Richtung Otterfing.Nach etwa 3 km, kurz vor der Kleefeldstraße, liegt links das "BN-Wäldchen" (Informationstafel), ein kleines Waldstück, das eine Sauerlacherin dem BUND Naturschutz geschenkt hat, und das wir im Jahr 2016 nach Windbruch komplett neu bepflanzt haben. Auf der Urspringerstraße queren wir hinüber nach Arget, dessen Dorfmitte unter Denkmal-Ensembleschutz steht. Unser Tipp: Besuchen Sie das Heimatmuseum Sauerlach-Arget, Holzkirchener Str. 22, in historischen Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert – einzigartig im Landkreis München. Das Museum wird ehrenamtlich betrieben, und es gibt nur wenige Offentage; siehe Internet!

Kurz vor Gumpertsham im Wald liegt rechts die Koronakapelle; ihre Besucher haben sich übrigens seit Anfang 2020 vervielfacht. Dann machen wir einen Abstecher nach Großeichenhausen und Geilertshausen, zwei hübsche kleine Dörfer mit denkmalgeschützten Höfen. Außerdem können wir die über zweitausend Jahre alte Keltenschanze besichtigen, etwa halbwegs zwischen Gumpertsham und Großeichenhausen mitten im Wald. Sie liegt direkt links neben dem Weg, ist aber praktisch vollständig von Wald überwachsen; die Informationstafel dazu ist ebenfalls leicht zu übersehen.

Auf kleinen Straßen geht's weiter über Kolbing und Fraßhausen bis "Zum Kögl". Auf Feldwegen hinunter und am Uferweg entlang an den drei wunderschönen Thanninger Weihern, der Weg ist hier mehr ein ausgetretener Trampelpfad und teilweise etwas schwieriger. Die oberen beiden sind Fischweiher, im untersten ist Baden erlaubt.

Bei Thanning queren wir die St2070 und fahren nach Aufhofen; bei klarer Sicht können wir das Alpenpanorama genießen, und der Aufhofener Weiher lädt zum Baden ein. Bei Dettenhausen verlassen wir das Sträßchen und folgen dem Feldweg durch das obere Gleißental mit seinen Mooswiesen bis zum Deininger Weiher. Hier verengt sich das Gleißental, und wir folgen ihm weiter. Der Abfluss aus dem Deininger Weiher versickert bald und wir fahren weiter talabwärts, bis ein Hohlweg nach Jettenhausen führt. Von dort geht es über ein Sträßchen nach Oberbiberg. Auch hier befindet sich eine Keltenschanze, deren rechteckiger Wall noch zu einem großen Teil erkennbar ist, und zwar mitten im Dorf: Die Oberbiberger Kirche wurde exakt auf ihrer Südost-Ecke erbaut.

Von hier geht es quer durch den Deisenhofener Forst auf dem Stauchartinger Weg und Hirschbrunnen-Geräumt zurück nach Sauerlach. Der Wald hier ist überwiegend Staatsforst; ein Hinweis darauf sind die schachbrettartig angelegten Waldschneisen und Forstwege, die sogenannten "Geräumte". Wer mag, kann die beiden Hirschbrunnen-Laichbiotope besuchen, erst links, dann rechts. Und dann treffen wir noch mitten im Wald auf die Sankt-Anna-Kapelle, ein Relikt der früheren Siedlung Staucharting und Schauplatz der alljährlichen Wallfahrt mit Pferdeumritt zum Sankt-Anna-Fest am 26. Juli, dem Lokalfeiertag der Gemeinde Sauerlach. Wer schneller zurück nach München will, kann im Gleißental einfach weiter fahren bis Deisenhofen und dort in die S-Bahn steigen.

Sie sehen: Unser Weg führt zu vielen Natur- und Kulturdenkmälern; er bietet Erholung pur und auch einige Einkehrmöglichkeiten. Aber Achtung: Die Gasthäuser haben teilweise recht eingeschränkte Öffnungszeiten, deshalb besser vorher im Internet informieren!

  • Arget Gasthof Schmuck
  • Aufhofen Jägerwirt
  • Waldhaus Deininger Weiher
  • Oberbiberg Kandlerwirt
  • Sauerlach Postwirt u.a.

Wir wünschen viel Freude und Erholung in der Natur! Und schreiben Sie uns doch, wie es Ihnen gefallen hat!

Text und Bilder: Hans Grund, 24.08.2020

08.2020: Schön bunt

Intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen bieten Insekten keinen Lebensraum, deshalb verschwinden diese immer mehr. Was bleibt Bienen und Schmetterlingen? Privatgärten, wenn sie naturnah bepflanzt sind, kommunale Flächen, wenn sie so angelegt sind, dass dort Wildkräuter wachsen und blühen können und Sträucher, die Nahrung bieten. Aber Wildkräuter wachsen nur auf Magerboden. Dazu muss man meist erst die Humusschicht abtragen. und dann kommen die Wildkräuter von selbst. Oder man sät sie, das geht schneller.

Die Gemeinde hat jetzt an der Otterloher Straße, vor der Grundschule, einen Streifen auf diese Weise angelegt, und schon blühen dort die verschiedensten Wildkräuter. Freilich sind Straßenränder nicht der ideale Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge, aber wie sich zeigt, suchen sie auch dort ihre Nahrung. Größere Flächen bieten die Verkehrskreisel etwa an der Hofoldinger Straße. Aber hier gibt es immer noch die Abwägung, was schätzen die Bürger mehr, die zarten Blüten der Wildblumen, wie sie Bienen und Schmetterlinge suchen oder die prallen Blüten der hochgezüchteten sterilen Farbmonster, die von keinem Insekt besucht werden, weil sie ihnen nichts zu bieten haben. Manche Gemeinden wählen eine sinnvolle und schöne Kombination, etwa eine Wildkräuterwiese und in der Mitte eine ausladende Heckenrose.

Unsere nächste Monatsversammlung findet erst wieder im September statt, am dritten Donnerstag im Monat, am 17. September um 20 Uhr im Gebäude der vhs. Gäste sind immer willkommen!

Text und Foto: Walter Doll

07.2020: Naturinsel

Vor einigen Wochen haben wir vor dem kleinen Wäldchen an der Sommerstraße, gegenüber dem S-Bahnhof, diese Tafel aufgestellt. Dieses kleine Wäldchen, um das sich niemand kümmert, das ganz sich selbst überlassen ist, wird dadurch zum idealen Rückzugsort für mehrere Tierarten, die sonst keinen Lebensraum mehr finden. Hier gibt es noch einen Laubwald, vor allem Ahorn, Eschen und viele Sträucher. Wenn ein Ast abbricht oder ein Baum umfällt, bleiben sie liegen und bieten idealen Unterchlupf für die Tiere. Hier gibt es noch die sehr seltene und hoch geschützte Schlingnatter, die der Kreuzotter ähnlich sieht. Sie beisst auch mal, aber sie ist nicht giftig. In den Wipfeln der höchsten Bäume haben sich die Saatkrähen niedergelassen. Auch sie sind selten und geschützt, ihr Geschrei kann die Anwohner aber auch nerven. So sind die Tiere in diesem Wald geschützt; als geschützte Tierarten sichern sie aber auch dieses Wäldchen.

Unsere nächste Monatsversammlung findet wieder am dritten Donnerstag im Monat, am 16.Juli um 20 Uhr im Gebäude der vhs statt. Gäste sind immer willkommen! Wenn Sie mehr über unsere Ortsgruppe wissen wollen, finden Sie alle Informationen auf unserer Homepage www.sauerlach.bund-naturschutz.de.

Autor und Fotos: Walter Doll   (Tipp: Mit Klick auf ein Bild wird es vergrößert angezeigt)

06.2020: Die Gelbbauchunke, unser Schützling

Es gibt nicht mehr viele, sie stehen auf der Roten Liste, Gefährdungsstufe 2, das heißt, der Bestand ist sehr gefährdet, sie sind nur noch regional verbreitet. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz sind sie streng geschützt. In Sauerlach gibt es noch kleine Bestände östlich des Ortes Richtung Autobahn. Sie ist sicher unsere interessanteste Unke. Bei Gefährung richtet sie sich auf und versucht den Gegner mit ihrem leuchtend gelben Bauch zu erschrecken. Die kleine Unke, sie ist nur etwa 5 cm groß, sie hat es schwer — ihre Chancen zu überleben sind nicht groß. Ihre Laichzeit beginnt Anfang Mai, sie legt nur etwa 100 Eier, die Erdkröte im Vergleich bis 6000. Und diese Eier sind die Lieblingsnahrung der Libellenlarven, die massenhaft in unsereren stehenden Gewässern leben. Die Gelbbauchunken sind deshalb sehr wählerisch bezüglich des Laichgewässers, sie laichen nur in flachen „frischen“ Gewässern ab, die erst vor kurzem entstanden sind, in denen noch keine Libellenlarven liegen. Und solche Gewässer finden sie immer weniger.

Wir helfen ihr deshalb. Wir legen in geeignetem Gelände solche frischen, flachen Gewässer an, die auch meist zur Laichablage angenommen werden. Schon kurze Zeit später sieht man dann die kleinen Kaulquappen im Wasser schwimmen. Wenn es aber dann längere Zeit nicht regnet, trocknen diese kleinen Gewässer schnell aus und die kleinen Kaulquappen gehen zu Grunde. Aber wir sorgen vor, der Sauerlacher Bauhof stellt uns einen Tank mit Wasser in die Nähe und wir füllen die Laichgewässer rechtzeitig auf. So gelang es uns in letzten Jahren die Gelbbauchunken-Population zu erhalten und sogar zu vergrößern.

Unsere nächste Monatsversammlung findet wieder am dritten Donnerstag im Monat, am 18.Juni um 20 Uhr, im Gebäude der VHS statt. Gäste sind immer willkommen!

Autor und Foto: Walter Doll

05.2020: In Wald und Wiese blüht's!

Zur Zeit ist wieder die schönste Zeit für Waldspaziergänge. Rund um Sauerlach gibt es überall blühende Überraschungen zu entdecken. Hier sind einige Funde eines Sonntagsspaziergangs.

Unsere Wälder habe sich in den letzten Jahrzehnten — seit den großen Winterstürmen Wiebke usw. — schon sehr verändert. Über weite Strecken sind die Fichten-Monokulturen schon vielfältigen Laubbaum-Pflanzungen gewichen. Unsere Wälder werden ökologisch immer wertvoller.

Unsere landwirtschaftlichen Felder dagegen sind für die industrielle Nahrungsmittelproduktion optimiert und keine Biotope. Für viele seltenen Arten gibt es rund um Sauerlach nur wenig Lebensraum.

Autor und Bilder: Hans Grund

04.2020: Neue Einfamilienhäuser beim Argeter Sportplatz

Der Neubau, in Vollholz, wurde von Herrn Zellner (Bauamtsleiter) genehmigt, nun sind die sieben Häuser bezugsfertig. Wir freuen uns schon auf die neuen Mieter, die sich ihr Haus, je nach Haustürgröße (Größe des Einflugloches) auswählen werden. Wir erwarten Kleinmeisen (Blau-, Weiden-, Sumpfmeise), Kohlmeise, Feldsperling, Kleiber, Hausrotschwanz, Bachstelze. Die Häuser sind durch einen Vorbau mardersicher, sie wurden in sorgfältiger Arbeit durch unsere Kindergruppe in der Winterzeit erstellt. - Übrigens hat Tassilo Hannig (in der Bildmitte) seine Ausbildung zum Gruppenleiter abgeschlossen und übernimmt jetzt einen großen Teil der Gruppenarbeit.

Autor: Walter Doll

02.2020: Infotafeln werden erneuert!

Mehrere Infotafeln, die wir, die BUND Naturschutz Ortsgruppe Sauerlach, in den letzten 20 Jahren im Gemeindegebiet aufgestellt haben, sind in die Jahre gekommen und nicht mehr ansehnlich. Entsprechend dem damaligen Stand der Technik hanen wir sie mit einfacher Druck- und Kopiertechnik erstellt. Sie sind ausgeblichen und verwittert.

Wir werden sie in nächster Zeit aktualisieren und urch neue Aludibond-Drucktafeln ersetzen und auch zusätzliche Tafeln aufhängen, z.B. beim Biotop an der Sommerstraße. Für dieses Biotop haben wir auch die Errichtung eines weiteren Insenktenhotels geplant - ähnlich zum bereits bestehenden bei der Sauerlacher Grundschule.

Eine Sauerlacher Sponsorin hat uns dazu eine großzügige Spende zukommen lassen. Dafür an dieser Stelle herzlichen Dank!!

Autor: Hans Grund

02.2020: Haselmaus

In unserem BN-Wäldchen lebt die Haselmaus:

Bei der Biotop-Pflege haben wir ihr Nest gefunden: Ein gut Tennisball-großes kugelrundes Nest aus alten Gräsern kunstvoll zusammengeflochten, das in den Sträuchern etwa einem halben Meter über dem Boden hängt. Wir hätten gerne die Maus selbst vor ihrer Haustür fotografiert, aber sie wollte sich leider nicht zeigen - oder sie war nicht zu Hause.

Autor: Hans Grund

02.2020: BN-Fernsehturm umgeweht

Der Wintersturm Sabine hat den Beobachtungsstand beim Argeter Biotop erneut umgeweht. Wir haben den Stand zerlegt und werden ihn vorerst nicht wieder aufbauen, weil das Feuchtbiotop wegen der zuletzt sehr trockenen Sommer und Verlandung weitgehend trocken gefallen ist. Im Lauf der natürlichen Sukzession entsteht ein immer dichterer Bewuchs mit Feuchgräsern und Moos, später mit Weiden und Birken, der alles Wasser schnell aufsaugt. Mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises München haben wir das Feuchtbiotop besichtigt und mögliche Maßnahmen besprochen: Um die Fläche als Feuchbiotop zu erhalten, ist es notwendig alle paar Jahre den Bewuchs zu entfernen und den Teichgrund mit schweren Maschinen komplett freizuschieben. Dies haben wir nun bei der Gemeinde Sauerlach und den Grundstückseigentümern beantragt.

Autor: Hans Grund

02.2020: Lichtverschmutzung

Manchmal wundert man sich, was es nicht alles gibt. „Lichtverschmutzung“, was soll denn das sein? Tatsächlich spielt das aber eine nicht zu unterschätzende Rolle bei den Ursachen für den starken Insektenrückgang. Die vielen, oft sehr intensiven Lichtreklamen, die auch noch die ganze Nacht brennen, erweisen sich als sehr effektive Insektenfallen. Viele Insekten umkreisen sie, bis sie an Erschöpfung zugrunde gehen. Aber das ist nur ein Effekt dieser „Lichtverschmutzung“. Der Film Verlust der Nacht, den wir am Donnerstag, dem 30.Januar um 19.30 Uhr im Vortragsraum der vhs zeigen, stellt das Problem in seiner ganzen Vielfalt dar. Eintritt wie immer kostenlos.

Unsere nächste Monatsversammlung findet am dritten Donnerstag im Monat, am 20.02.2020, um 20 Uhr im Gebäude der vhs statt. Gäste sind immer willkommen! Wenn Sie mehr über unsere Ortsgruppe wissen wollen, finden Sie alle Informationen auf unserer Homepage www.sauerlach.bund-naturschutz.de.

Autor: Walter Doll

01.2020: Nachwuchs

Zu unserer Ortsgruppe gehört seit vielen Jahren auch eine Kindergruppe, die sich monatlich trifft, meist irgenwo im großen Gemeindegebiet Sauerlachs. Das sind Kinder aus der Grundschule oder den ersten Klassen der Realschule oder des Gymnasiums. In dieser Kindergruppe gibt es jährlichen Wechsel, neue Mitglieder kommen dazu, ältere treten aus. Manchen aber gefällt es so gut, dass sie dabei bleiben und noch die Ausbildung zum Jugendleiter machen. Acht Jugendliche aus Sauerlach und den Nachbargemeinden haben sich jetzt zusammengeschlossen und eine Jugendgruppe des BN für den südöstlichen Landkreis gegründet. Sie werden von den Ortsgruppen und dem Kreisverband unterstützt. Sie haben sich bei den „Fridays-for-Future“ Demos getroffen und organisieren jetzt eigene regelmäßigeTreffen. Unter annika-jbn@web.de kann man sich bei ihnen melden.

Unser zweiter Film im Winterhalbjahr befasst sich mit der „Lichtverschmutzung“. Diese Wissenschaftsdokumentation begleitet Forscher des Projekts „Verlust der Nacht“ bei ihren Untersuchungen zu den Folgen der taghellen Beleuchtung immer größerer Gebiete und sie machen erstaunliche Erfahrungen bei den ökologischen, gesundheitlichen und kulturellen Auswirkungen dieses Lichtsmogs. Wieder ein Film, der die Augen öffnet für ein Phänomen, über das man sich kaum Gedanken macht. Der Film wird am Donnerstag, dem 30.Januar 2020 um 19.30 im Vortragsraum der vhs gezeigt. Der Eintritt ist kostenlos.

Zum Jahreswechsel bedanken wir uns bei allen, die unsere Arbeit unterstützen und wüschen Ihnen alles Gute für das kommende Jahr! Unsere nächste Monatsversammlung findet im Januar am vierten Donnerstag im Monat, am 30.01.nach der Filmvorführung im Gebäude der VHS statt. Gäste sind immer willkommen! Wenn Sie mehr über unsere Ortsgruppe wissen wollen, finden Sie alle Informationen auf unserer Homepage www.sauerlach.bund-naturschutz.de.

Autor: Walter Doll

12.2019: Das waren unsere Themen 2018 und 2019


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"Gegen das, was man im Überfluss hat, wird man gleichgültig; daher kommt es, dass viele Hundert Pflanzen und Kräuter für wertlose Unkräuter gehalten werden, anstatt dass man sie beachtet, bewundert und gebraucht."

Sebastian Kneipp

Unterstützt durch die Gemeinde Sauerlach, vor allem durch unsere Bürgermeisterin Barbara Bogner, versuchen wird die Vielfalt, Bedeutung und Schönheit unserer Wildkräuter ins Bewusstsein zu bringen, indem wir öffentliche Flächen für sie reservieren und ihr Vorkommen dokumentieren. Mittlerweile sind es 70 (!) verschiedene Wildkräuter-Arten, die wir auf diesen Flächen identifiziert haben. Schauen Sie unter Wildblumen-Kreisverkehr oder Wildblumen-Lehrpfad!

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