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Artikel Gemeindeblatt

Kindergruppe

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Herzlich willkommen

auf der Homepage der Ortsgruppe Sauerlach! Wir treffen uns monatlich, in der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat im vhs-Besprechungsraum (EG links) um 20.00 Uhr.

Liebe Mitglieder, liebe Freunde des BN,

Unsere Monatsversammlung musste in den letzten Monaten in dem kleinen Versammlungsraum in der VHS koronabedingt ausfallen. Wir wollen aber in den kommenden Monaten unsere Versammlung im Freien abhalten, wie immer am dritten Donnerstag im Monat um 20 Uhr hinter dem VHS-Hauptgebäude. Das nächste Treffen findet am Do., 17.6.2021 um 20 Uhr statt. Gäste sind immer willkommen!
Wir grüßen Sie freundlich

Kora Albath
Vorsitzende der Ortsgruppe

Wir freuen uns über jeden Interessierten; schauen Sie doch einfach mal vorbei! Hier sind unsere nächsten Termine.

Die aktuellsten Informationen finden sie immer auf unserer Startseite. Die älteren Informationen bleiben auf Aktuelles stehen. Unsere Tätigkeitsberichte finden Sie unter
Aktuelles --> Tätigkeitsberichte.

Auch Informationen und Bilder aus zurückliegenden Jahren werden nach und nach auf unserer Webseite aufgenommen werden. Auf Dauer entsteht so ein runde, vollständige Dokumentation, und es wird deutlich, was der BN für die Gemeinde leistet. Stöbern Sie einfach mal! Vielen Dank für Ihren Besuch, und kommen Sie bald wieder!

Bild der Woche:

Weitere Bilder siehe in Rubrik Bild der Woche
und im Blog Heimische Flora und Fauna Bayern

14.06.2021: Streifenwanze

Ungefähr 800 Wanzenarten sind in Deutschland heimisch. Die Streifenwanze ist wohl die hübscheste Vertreterin dieser Spezies. Mit ihrem kräftigen Rot und den schwarzen Streifen fällt sie auf jeden Fall ins Auge. Ihre Unterseite ist ebenso rot aber anstatt der Streifen zieren sie viele schwarze Punkte. Die Streifenwanze gehört zur Familie der Baumwanzen und ernährt sich in erster Linie von Pflanzensäften der Doldenblütler.
Bei uns ist sie zeitweise recht häufig zu sehen. Da die Streifenwanze wärmeliebend ist findet man sie überall da wo es sonnig ist und wilde Möhre, Giersch und Co. wachsen.

07.2021: Endlich wieder Kindergruppe!

Nachdem wir die telefonische Erlaubnis hatten, mit Kindern die Natur zu erkunden – natürlich nur mit Sicherheitsabstand – kam der spontane Entschluss: warum nicht heute?

Es kamen sechs Kinder und wir hatten bestes Wetter. Nach kurzer Radlfahrt zu unseren Unkenteichen wurde mit Hilfe der Becherlupen zunächst unser Fang aus dem Teich genau untersucht: die Kaulquappen der Grasfrösche, ob schon Beinchen wachsen, die kleinen Erdkrötenquappen und sogar Unken fanden wir, eine erwachsene und zwei einjährige. Bei einer der kleinen Unken konnten wir mit der Becherlupe sogar den gelben Bauch sehen. Und Bergmolche entdeckten wir auch noch.

Dann zogen die Kinder in Streifzügen durch das weitläufige Gelände, nur die gemeindliche Kiesgrube ist tabu. Die Kinder sind kreativ, sie finden immer etwas, wenn sie sich nur frei betätigen können. Einige Jungen „mähten“ den Japanischen Stauden-Knöterich mit Hilfe eines Stockes. Dies ist eine invasive Art, wird 2 – 4 m hoch (sie wächst auch am Radweg Sommerstraße) und verdrängt heimische Arten. Die Mädchen formten aus dem vorhandenen Lehm tennisballgroße Kugeln, die dann noch mit Staudenknöterich-Spitzen geschmückt wurden. Nach der Knöterich-Mahd lagen eine Menge „Waffen“ herum, die Knöterich-Stengel sind nämlich innen hohl. Ein findiges Mädchen entdeckte, dass man kleine Lehmkügelchen mit einem Stock aus dem hohlen Stengel drücken konnte. Gleich wurde der Jägerstand zur heiß umkämpften Burg. Natürlich wären die Kinder noch gerne länger geblieben, aber es war Zeit, wir mussten zurück.

Unsere nächste Monatsversammlung findet wieder am vierten Donnerstag im Monat, am 22.07.21 um 20 Uhr im Gebäude der vhs statt. Gäste sind immer willkommen!

Text und Foto: Kora Albath

06.2021: Kaputt machen

Vor genau einem Jahr haben wir vor dem kleinen Wäldchen an der Sommerstraße, gegenüber dem S-Bahnhof eine Informationstafel aufgestellt (vgl. Gemeindeblatt 07/2020). Dieses kleine Wäldchen, um das sich niemand kümmert, das ganz sich selbst überlassen ist, wurde gerade dadurch zum Rückzugsort für mehrere Tierarten, die sonst keinen Lebensraum mehr finden. Hier gibt es noch die sehr seltene und hoch geschützte Schlingnatter, die der Kreuzotter sehr ähnlich sieht, aber nicht giftig ist. In den Wipfeln der höchsten Bäume haben sich viele Saatkrähen niedergelassen. Verschiedene, auch seltene Vögel, finden hier ihren Brutplatz.

Im Frühjahr wurde diese Informationstafel aus der Verankerung gerissen und umgeworfen. Zur gleichen Zeit sind alle Saatkrähennester verschwunden. Wer? Warum? - wir wissen und verstehen es nicht. Wir haben die Informationstafel wieder aufgestellt, und auch die Saaatkrähen, die zunächst verschwunden waren, sind wieder da, vielleicht sogar noch mehr als vorher.

Wir wollen uns zur Monatsversammlung, sobald das möglich ist, wieder treffen. Wir hoffen am Donnerstag, dem 17.06. um 20 Uhr im Gebäude der VHS.

Walter Doll

05.2021: Saatkrähen

Wenn man in Sauerlach am S-Bahnhof steht, kann man sie kaum übersehen und noch weniger überhören. Es ist wieder gewaltig was los in den Baumwipfeln neben den Gleisen. Etwa 40 – 50 Saatkrähen beleben die Baumkronen. Im Frühjahr war zunächst einmal Ruhe, alle Nester, immerhin an die zwanzig an der Zahl, waren weg. Wieso, was war passiert? Wir wissen es nicht, es gibt verschiedene Vermutungen, aber es lässt sich nichts nachweisen. Auch die Informationstafel, die wir unten aufgestellt hatten, war zerstört.

Aber man weiß ja, Saatkrähen lassen sich nicht so leicht vertreiben und viele Versuche, sie los zu werden, haben dazu geführt, dass es noch mehr wurden. Hauptgrund für die mangelnde Beliebtheit ist ihre Geselligkeit, verbunden mit ihrem Bedürfnis, immer etwas zu erzählen, leider mit einer ziemlich krächzenden Stimme. Das kann einen schon nerven, wenn man im Garten oder auf dem Balkon sitzt und will in Ruhe seine Zeitung lesen. Da kann man schon auf abwegige Gedanken kommen. Auf jeden Fall waren auf einmal die Nester weg und es war Ruhe oder doch wesentlich ruhiger, wenigstens für einige Zeit.

Im Frühjahr ging es dann plötzlich wild durcheinander, man konnte sich fragen, was ist denn jetzt los. Viele Saatkrähen bevölkerten die Baumkronen und es schien ein wilder Kampf unter den sonst so geselligen Vögeln ausgebrochen. Die Saatkrähen sind zum Teil Zugvögel, zum Teil Standvögel. Manche Kolonien fliegen über die Wintermonate bis zu 1000 km nach Süden oder Südwesten, und sie kehren Ende Februar, Anfang März wieder zurück. Sind da die Zugvögel wieder zurückgekehrt, und es gab Revierkämpfe mit den dagebliebenen? Auf jeden Fall, die Saatkrähen sind wieder in voller Zahl da, sie sind eifrig dabei, etwa zwanzig Nester zu bauen und sie haben sich wieder viel zu erzählen.

Da der Lockdown wieder verschärft wurde, können wir keine Angaben über unser nächstes Treffen machen. Wenn sie mehr über unsere Ortsgruppe wissen wollen, findenSie alle Informationen auf unserer Hompage www.Sauerlach.bund-naturschutz.de.

Foto und Text : Walter Doll

09.2020: WWW: Wald-Wiesen-Weiher-Radweg

Der schönste 40-km Radweg von Sauerlach durch Dörfer, Felder und Wälder

(hier ist die Karte in Google-Maps zum Herunterladen)

Wir haben ihn WWW-Radweg  getauft - Wald-Wiesen-Weiher-Radweg -, weil er wunderschön durch Wiesen und Felder und durch viel Wald verläuft, vorbei an mehreren Weihern, in denen man im Sommer auch baden kann und durch mehr als ein Dutzend kleine abgelegene Dörfer mit vielen alten, denkmalgeschützten Häusern und Sehenswürdigkeiten. Länge: 40 km; Schwierigkeit: Mittel; Höhenunterschied insgesamt 313 m.

Der Weg verläuft überwiegend auf guten, trockenen Forst- und Feldwegen und auf kleinen Straßen mit wenig Verkehr. Für die 40 km lange Strecke benötigen "Normalradler" etwa 3 Stunden plus Pausen. Aber hier ist der Weg das Ziel, es kommt nicht auf hohe Geschwindigkeit an. Im Gegenteil: wer zu schnell vorbeisaust, übersieht das Wesentliche.

Sauerlach ist von München mit der S3 Richtung Holzkirchen leicht erreichbar. Wir starten nach Süden durch die Schützenstraße und verlassen Sauerlach linksseitig entlang der Bahnlinie Richtung Otterfing.Nach etwa 3 km, kurz vor der Kleefeldstraße, liegt links das "BN-Wäldchen" (Informationstafel), ein kleines Waldstück, das eine Sauerlacherin dem BUND Naturschutz geschenkt hat, und das wir im Jahr 2016 nach Windbruch komplett neu bepflanzt haben. Auf der Urspringerstraße queren wir hinüber nach Arget, dessen Dorfmitte unter Denkmal-Ensembleschutz steht. Unser Tipp: Besuchen Sie das Heimatmuseum Sauerlach-Arget, Holzkirchener Str. 22, in historischen Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert – einzigartig im Landkreis München. Das Museum wird ehrenamtlich betrieben, und es gibt nur wenige Offentage; siehe Internet!

Kurz vor Gumpertsham im Wald liegt rechts die Koronakapelle; ihre Besucher haben sich übrigens seit Anfang 2020 vervielfacht. Dann machen wir einen Abstecher nach Großeichenhausen und Geilertshausen, zwei hübsche kleine Dörfer mit denkmalgeschützten Höfen. Außerdem können wir die über zweitausend Jahre alte Keltenschanze besichtigen, etwa halbwegs zwischen Gumpertsham und Großeichenhausen mitten im Wald. Sie liegt direkt links neben dem Weg, ist aber praktisch vollständig von Wald überwachsen; die Informationstafel dazu ist ebenfalls leicht zu übersehen.

Auf kleinen Straßen geht's weiter über Kolbing und Fraßhausen bis "Zum Kögl". Auf Feldwegen hinunter und am Uferweg entlang an den drei wunderschönen Thanninger Weihern, der Weg ist hier mehr ein ausgetretener Trampelpfad und teilweise etwas schwieriger. Die oberen beiden sind Fischweiher, im untersten ist Baden erlaubt.

Bei Thanning queren wir die St2070 und fahren nach Aufhofen; bei klarer Sicht können wir das Alpenpanorama genießen, und der Aufhofener Weiher lädt zum Baden ein. Bei Dettenhausen verlassen wir das Sträßchen und folgen dem Feldweg durch das obere Gleißental mit seinen Mooswiesen bis zum Deininger Weiher. Hier verengt sich das Gleißental, und wir folgen ihm weiter. Der Abfluss aus dem Deininger Weiher versickert bald und wir fahren weiter talabwärts, bis ein Hohlweg nach Jettenhausen führt. Von dort geht es über ein Sträßchen nach Oberbiberg. Auch hier befindet sich eine Keltenschanze, deren rechteckiger Wall noch zu einem großen Teil erkennbar ist, und zwar mitten im Dorf: Die Oberbiberger Kirche wurde exakt auf ihrer Südost-Ecke erbaut.

Von hier geht es quer durch den Deisenhofener Forst auf dem Stauchartinger Weg und Hirschbrunnen-Geräumt zurück nach Sauerlach. Der Wald hier ist überwiegend Staatsforst; ein Hinweis darauf sind die schachbrettartig angelegten Waldschneisen und Forstwege, die sogenannten "Geräumte". Wer mag, kann die beiden Hirschbrunnen-Laichbiotope besuchen, erst links, dann rechts. Und dann treffen wir noch mitten im Wald auf die Sankt-Anna-Kapelle, ein Relikt der früheren Siedlung Staucharting und Schauplatz der alljährlichen Wallfahrt mit Pferdeumritt zum Sankt-Anna-Fest am 26. Juli, dem Lokalfeiertag der Gemeinde Sauerlach. Wer schneller zurück nach München will, kann im Gleißental einfach weiter fahren bis Deisenhofen und dort in die S-Bahn steigen.

Sie sehen: Unser Weg führt zu vielen Natur- und Kulturdenkmälern; er bietet Erholung pur und auch einige Einkehrmöglichkeiten. Aber Achtung: Die Gasthäuser haben teilweise recht eingeschränkte Öffnungszeiten, deshalb besser vorher im Internet informieren!

  • Arget Gasthof Schmuck
  • Aufhofen Jägerwirt
  • Waldhaus Deininger Weiher
  • Oberbiberg Kandlerwirt
  • Sauerlach Postwirt u.a.

Wir wünschen viel Freude und Erholung in der Natur! Und schreiben Sie uns doch, wie es Ihnen gefallen hat!

Text und Bilder: Hans Grund, 24.08.2020

05.2020: In Wald und Wiese blüht's!

Zur Zeit ist wieder die schönste Zeit für Waldspaziergänge. Rund um Sauerlach gibt es überall blühende Überraschungen zu entdecken. Hier sind einige Funde eines Sonntagsspaziergangs.

Unsere Wälder habe sich in den letzten Jahrzehnten — seit den großen Winterstürmen Wiebke usw. — schon sehr verändert. Über weite Strecken sind die Fichten-Monokulturen schon vielfältigen Laubbaum-Pflanzungen gewichen. Unsere Wälder werden ökologisch immer wertvoller.

Unsere landwirtschaftlichen Felder dagegen sind für die industrielle Nahrungsmittelproduktion optimiert und keine Biotope. Für viele seltenen Arten gibt es rund um Sauerlach nur wenig Lebensraum.

Autor und Bilder: Hans Grund


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Wildkräuter

"Gegen das, was man im Überfluss hat, wird man gleichgültig; daher kommt es, dass viele Hundert Pflanzen und Kräuter für wertlose Unkräuter gehalten werden, anstatt dass man sie beachtet, bewundert und gebraucht."

Sebastian Kneipp

Unterstützt durch die Gemeinde Sauerlach, vor allem durch unsere Bürgermeisterin Barbara Bogner, versuchen wird die Vielfalt, Bedeutung und Schönheit unserer Wildkräuter ins Bewusstsein zu bringen, indem wir öffentliche Flächen für sie reservieren und ihr Vorkommen dokumentieren. Mittlerweile sind es 70 (!) verschiedene Wildkräuter-Arten, die wir auf diesen Flächen identifiziert haben. Schauen Sie unter Wildblumen-Kreisverkehr oder Wildblumen-Lehrpfad!

Hätten Sie Lust mitzumachen? Wir würden uns freuen.


Termine

15.07.2021 BN-MonatstreffenBesprechungsraum vhs, EG links, Bahnhofstr. 5, SauerlachVersammlung
30.07. - 01.08.2021 4. Naturcamp Arget -- FINDET WIEDER STATT!! --im Kleefeld, hinter dem Sportplatz SV ArgetArbeitseinsatz